„aus Studiengebühren“

Für US-Amerikaner ist es normal. Genauso für Engländer oder Chilenen. In Deutschland hingegen gab es Proteste, Demonstrationen, einen Aufschrei unter den Studenten. Vor allem unter jenen, die wenig finanziellen Rückhalt aus dem Elternhaus haben. Aus welchem Grund auch immer.

Studiengebühren. Nach all dem Theater  um ihre Anschaffung, werden sie nun wieder abgeschafft. Nach und nach. In Hamburg beispielsweise zum Wintersemester 2012/13.

Ob das nun gut ist oder schlecht, ob Bildung umsonst sein sollte oder nicht – die Meinungen gehen auseinander.

Die Uni Hamburg scheint jedenfalls zeigen zu wollen, für was die Gelder verwendet werden. „Aus Studiengebühren“ oder „teilweise aus Studiengebühren“ steht auf Büchern, die durch eben jene finanziert wurden. Da scheint jemand darstellen, wenn nicht rechtfertigen zu wollen, was mit dem Geld geschieht, dass die Studenten gezahlt haben.

Bloß sind von vielen Büchern trotzdem zu wenige da. Bloß sind Vorlesungen oft trotzdem überfüllt. Es fehlt trotz Studiengebühren an Geld. Die politische Elite im Land der Dichter und Denker sollte sich darüber mal etwas weniger elitär Gedanken machen.

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